Feuerwehrausflug - 30.09. + 01.10.2017

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Alle 2 Jahre machen die Kameraden(innen) der freiwilligen Feuerwehr Kirchberg einen gemeinsamen Ausflug. 


Am Samstag dem 30. September führte die Reise nach Galtür, wo man das Erlebnismuseum "Alpinarium" besichtigte. Das Mittagessen genoss man, bei herrlichem Panorama, im Gasthaus Piz Buin, am Silvretta Stausee. Das nächste Ziel war Bludenz, wo der Abend beim Oktoberfest verbracht wurde.

Am Sonntag dem 01. Oktober fuhr man nach Erwald, wo man mit der Zugspitzbahn auf den höchsten Berg Deutschlands kam. Auf 2.962m konnte man das Schneetreiben "genießen" und Höhenluft schnuppern. Mit der Zahnradbahn fuhr man auf der deuschten Seite ins Tal, wo man in Garmisch Partenkirchen zu Mittag aß, bevor man die Heimreise antrat.

Ein sehr gelungener Ausflug, wo der Spaß und die Kameradschaft wieder im Vordergrund standen!

 
Entworfen von: Egger Thomas

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Nach der Alarmierung durch die digitalen Funkmeldeempfänger (und/oder in weiterer Folge eventuell mit Sirene), müssen alle Feuerwehrmitglieder erst ihren Arbeitsplatz / ihre Wohnung verlassen und mit dem privaten PKW ins Gerätehaus eilen. Dies zu jeder Tages- oder Nachtzeit.

Dem Feuerwehrmitglied ist es nicht gestattet, seinen PKW mit einem Blaulicht oder sonstigen optischen oder akustischen Signaleinrichtungen zu kennzeichnen, und es gelten stets die Regeln der STVO. Zur besseren Unterscheidung zwischen Feuerwehrmitglied und Nichtfeuerwehrmitglied, haben wir das Feuerwehr-Korpsabzeichen auf der Windschutzscheibe kleben.

Die Bevölkerung kann nicht wissen, wann die Feuerwehr mittels stillem Alarm (Funkmeldeempfänger) alarmiert wurde. Aber sollten Sie bei einem Sirenenalarm Fahrzeuge entdecken, die das Feuerwehr-Korpsabzeichen auf der Windschutzscheibe haben, so wissen Sie, dass der Fahrer dieses Fahrzeuges auf dem Weg ins Gerätehaus ist, um sich dort so rasch als möglich umzuziehen und die Feuerwehrfahrzeuge zu besetzen.

Die momentane wirtschaftliche Lage verlangt auch von jedem Feuerwehrmann als Dienstnehmer seine Opfer. Es ist zu beobachten, dass seit einigen Jahren zusehens weniger Kameraden zu Einsätzen kommen, die mit der Alarmmeldung: "Gefahrenmeldeanlage, Brandmeldealarm....." beginnen. Da sich zusätzlich auch die Zahl der Fehlalarme gehäuft haben, bekommen auch immer weniger Feuerwehrkameraden von ihrem Arbeitgeber die Möglichkeit eingeräumt, bei solchen Alarmmeldungen den Arbeitsplatz zu verlassen.

Aus unternehmerischer Sicht ist dies völlig verständlich, jedoch fehlt jeder Mann bzw. jedes Löschgruppenfahrzeug - gerade in der Anfangsphase - sollte es sich einmal nicht um einen Fehlalarm bei einem solchen Brandmeldealarm handeln.

Es sei an dieser Stelle noch einmal allen Unternehmerinnen und Unternehmern gedankt, die unsere Feuerwehrkameraden für Einsätze freistellen! Vielen herzlichen Dank im Namen der Feuerwehr Kirchberg und der Kirchberger Bevölkerung!

 

Alarmierungsarten

Die Alarmierung der Feuerwehrleute im Einsatzfall erfolgt auf zwei verschieden Methoden:
 

Laute Alarmierung

Image Die laute Alarmierung erfolgt über die Sirene. Mittlerweile wird diese Form des Alarms aber nur mehr bei Großereignissen oder bei Alarmstufe II und III angewendet, um in kürzester Zeit so viele Einsatzkräfte wie möglich anzufordern. Bei Sirenenalarm gelingt es uns immer wieder, noch mehr Kameraden innerhalb kürzester Zeit in das Gerätehaus zu alarmieren und als weitere Kräfte an die Einsatzstelle zu bringen.


Sirenenalarm wird von der Alarmzentrale nicht automatisch gegeben sondern nur auf Anordnung des jeweiligen Einsatzleiters, durch Ausrufung einer dementsprechend höheren Alarmstufe oder auf seine Anordnung hin. In Kirchberg gibt es insgesamt 3 Sirenenanlagen. Die Standorte sind am Feuerwehrhaus, beim Kindergarten und in der Nähe vom Altenheim Kirchberg.


Die Sirene dient weiters noch dazu, in einem Katastrophenfall die Zivilbevölkerung zu warnen.

 

Stille Alarmierung

Image Diese Art der Alarmierung erfolgt über spezielle Pager (umgangssprachlich als "Pieps" oder "Piepser" bezeichnet), den jeder Feuerwehrmann bei sich trägt. Im Einsatzfall ertönt ein Signalton und auf dem Display erscheint eine Textmeldung (Bsp. "Brandeinsatz" oder "Verkehrsunfall"). Der Vorteil dieser Alarmierung liegt darin, dass die Bevölkerung in der Nacht nicht durch die Sirene gestört wird. Auf diese Art bekommt die Bevölkerung jedoch auch kaum mit, wie viele Einsätze die Feuerwehr wirklich zu bewältigen hat. Die stille Alarmierung erfolgte von seiner Einführung 1988 bis 2008 durch ein analoges Netz. Im März 2008 wurde das Netz auf die Digitaltechnik umgestellt.

Ein weiterer Vorteil der stillen Alarmierung ist die Möglichkeit einer gezielte Alarmierung einzelner Personen und/oder kleineren Einsatzgruppen. Die Feuerwehr Kirchberg hat dazu mehrere unterschiedliche "Alarmierungsschleifen" auf den Funkmeldeempfängern eingerichtet. Die Geräte werden von unserem Funkbeauftragten gewartet und auch teilweise repariert oder eingesendet.

Bedienungsanleitung Swissphone DE925 ( PDF - 650 KB )

Bedienungsanleitung Handfunkgerät Motorola ( PDF - 2500 KB )
 

Schleife 1 - Kommando Kirchberg

Reines Alarmierungsmittel für das Kommando der Feuerwehr Kirchberg. Darunter fallen:

  • Kommandant
  • Kommandantstellvertreter
  • Zugskommandanten

Schleife 2 - Kleineinsatz

Kleineinsätze wie Türöffnungen, Personenbergungen aus Aufzügen, Öleinsätze usw.
Diese Schleife haben alle Ausschuss Mitglieder sowie Gemeindebedienstete die Mitglied der Feuerwehr sind, da diese am leichtesten zu erreichen sind.

Schleife 3: Komplette Mannschaft

Alarmierung der Gesamtwehr für Brand- und Großeinsätze sowie als weitere Alarmstufe.

 

Alarmfax

Alarmfax Mit dem Wachstum der Bevölkerung und der Gemeinden wird es für die Feuerwehren immer schwieriger zu wissen wo exakt sich dieses Haus befindet. In kleineren Dörfern mag es vielleicht noch möglich sein den genauen Anfahrtsweg zu wissen, aber mit zunehmender Größe wird es immer schwerer. Aus diesem Grund wurde das Alarmfax angeführt, welches eine geografische Landkarte sowie weitere Details zum Einsatrz liefert. Sehen Sie hier ein Beispielfax zum Brandmeldealarm beim Altenheim Kirchberg.

Beispiel: Alarmfax( PDF - 1 MB )


 

Alarmplan

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Leitstelle Tirol

ImageHinweis: Aus politischen Gründen wurde der Name von ILL - Integrierte Landesleitstelle Tirol auf Leitstelle Tirol abgeändert.

Die neue Leitstelle für Tirol befindet sich in Innsbruck in der Hunoldstrasse und ist seit Oktober 2007 in Betrieb. Seit 10. März 2008 sind die Notrufe des Bezirks Kitzbühel auf die ILL geschaltet.



ImageEin eingehender Notruf wird von einem Mitarbeiter im sogenannten "Call Center" entgegengenommen.
Durch zielgerechte Fragen werden alle Informationen zum Notfall aufgenommen und sofort in ein spezielles Computerprogramm eingegeben. Zeitgleich erscheinen diese Informationen auf dem Bildschirm eines zweiten Mitarbeiters in der Dispostion, dessen Aufgabe die Alarmierung der benötigten Einsatzkräfte ist.
Der Vorteil dabei ist, dass sich die Person im Call Center besser um den Anrufer kümmern kann, um alle Details zu bekommen. Weiters können dem Anrufer noch Tipps zum richtigen Verhalten oder zur Erstversorgung von Verletzten gegeben werden.

 

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internetseiten:

http://www.leitstelle-tirol.at
http://www.tirol.gv.at/themen/sicherheit/katziv/ill/