Güllefassbruch Seestraße - 02.06.2017

  • einsatz-sonstiges

Aufgrund eines Güllefassbruches musste die Seestraße mittels Tanklöschfahrzeug und Kehrmaschiene (Gemeinde) gereinigt werden.

Mannschaftsstärke: 16 Mann

Einsatzort: Seestraße, Kirchberg in Tirol
Datum / Uhrzeit: 02.06.2017 / 15:55 Uhr
Einsatzkräfte vor Ort: FF-Kirchberg (kleine Pagerschleife), Gemeinde Kirchberg

 

 
Entworfen von: Egger Thomas

Who's Online

Aktuell sind 46 Gäste und keine Mitglieder online

Image

Der Heilige Florian
"Florian von Lorch"

Schutzpatron der Feuerwehren
Todestag: 04. Mai 304
Gedenktag : 4. Mai

Der Heilige Florian ist der einzige namentlich bekannte Märtyrer Österreichs aus frühchristlicher Zeit und wurde in Cannabiaca, dem heutigen Zeiselmauer bei Tulln geboren. Sein Name kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "der Blühende".

Er war leitender Beamter ( Kanzleidirektor ) der römischen Zivilverwaltung der Provinz Ufer-Noricum - wahrscheinlichwar Wels sein Dienstort. Diese Provinz reichte damals vom Wienerwald bis hin zum Inn und von der Donau bis zu den Kalkalpen ( Hochschwab und Dachsteingebirge). Zu dieser Zeit besetzte das römische Heer an der Donau den Grenzwall (limes) gegen die Germanen. Als er von der Gefangennahme von 40 Soldaten aus seiner ehemaligen Legion hörte, eilte er an den Ort des Geschehens nach Lauriacum ( heutiges Lorch in OO ), der Hauptstadt der Provinz Ufer-Noricum, um ihnen zu helfen. Er wurde aber selbst verhaftet, da er sich mit dem römischen Glauben nicht identifizieren konnte. Als die Vermutung auftrat, dass er sich ebenfalls, wie seine 40 Glaubensbrüdern, zum Christentum bekannte, wurde Florian auf Reichsbefehl des Kaisers Diaoketian, der Christen vom Staatsgebiet ausschloß, zwangspensioniert und letztendlich verhaftet (Zeit der Christenverfolgung). Nach vielen Martern (Bsp.: Brechen der Schulterblätter mittels geschärftem Eisen) wurde er von einem zuerst zögerndem Soldaten mit einem Mühlstein um den Hals gebunden auf der Ennsbrücke in die Enns geworfen. So starb er am 04. Mai 304 in Lauriacum, dem heutigen Lorch an der Enns, den Märtyrertod. Die Soldaten, denen er helfen wollte, erlitten am selben Tag den Märtyrertod im Gefängnis. An der Stelle, an der er der Legende nach bestattet wurde, erhebt sich heute das Augustiner Chorherrnstift "Sankt Florian" und der "Floriansbrunnen".

Die Überlieferung berichtet, dass seine Leiche von den Wellen auf einen Felsen geworfen und von einem Adler bewacht, von Valeria, einer frommen Frau, gefunden und von ihr dort bestattet wurde. An dieser Stelle wurde im 8. Jahrhundert das Stift St. Florian gegründet. In seiner Jugend soll er ein brennendes Haus durch sein Gebet gerettet haben - aber erst im 15. Jahrhundert setzte sich diese Überlieferung durch, die heute seine Bedeutung begründet. Die Gebeine der anderen 40 Märtyrer wurden Mitte des 20. Jahrhunderts in Lorch ausgegraben, Florians Reliquien kamen auch nach Rom und Krakau.

Er wurde zunächst verehrt als Fürsprecher um einen guten Tod, als Kämpfer gegen die Flammen der Hölle; Seit Beginn der Neuzeit gilt er als machtvoller Helfer in den Gefährdungen des irdischen Lebens. Seine Hilfe wird seit Jahrhunderten angerufen zum Schutz gegen Feuersgefahr, Stürme, Unfruchtbarkeit der Felder und Dürre. So wurde er zum Schutzpatron der Feuerwehren und aller Berufsgruppen, die viel mit Feuer zu tun hatten (siehe unten).

Seine Attribute/Merkmale sind eindeutig zu erkennen:

  • eine Bekennerfahne um den Glauben zu dokumentieren
  • ein Wasserschaff um die Hilfsbereitschaft und Notfalkompetenz zu verdeutlichen

Das Martyrium des Hl. Florian am 04. Mai gilt heute als historisch umunstritten. (Der Heilige Florian - Florian von Lorch)
Katholiken sowie Mitglieder der Feuerwehren begehen den 04. Mai als Gedenktag, den sogenannten Florianikirchgang.

Schutzpatron

Florian gilt als Schutzpatron

  • der Feuerwehr (daher auch die Bezeichnung Florianijünger oder Floriansjünger für Feuerwehrleute sowie der für Feuerwehr-Fahrzeuge übliche Funkrufname "Florian" in Kombination mit der individuellen Fahrzeugkennung - vielerorts ist es üblich zu seinem Gedenktag eine "Florianimesse" zu halten, bei der die Feuerwehrleute in Ausgehuniform erscheinen)
  • gegen Feuer und Dürre
  • der Rauchfangkehrer
  • von Polen ( Reliquien von ihm befinden sich in Krakau & Bologna )
  • von Oberösterreich und Hauptpatron der Diözese Linz
  • der Bäcker
  • der Bierbrauer
  • der Gärtner
  • der Böttcher
  • der Töpfer
  • der Hafner
  • der Kaminfeger
  • der Schmiede
  • der Seifensieder
  • bei Brandwunden