Güllefassbruch Seestraße - 02.06.2017

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Aufgrund eines Güllefassbruches musste die Seestraße mittels Tanklöschfahrzeug und Kehrmaschiene (Gemeinde) gereinigt werden.

Mannschaftsstärke: 16 Mann

Einsatzort: Seestraße, Kirchberg in Tirol
Datum / Uhrzeit: 02.06.2017 / 15:55 Uhr
Einsatzkräfte vor Ort: FF-Kirchberg (kleine Pagerschleife), Gemeinde Kirchberg

 

 
Entworfen von: Egger Thomas

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Wasserrohrbruch - Wasserschaden

Bei einem Wasserrohrbruch ist sofort der Zulauf abzusperren. Absperrmöglichkeiten sind bei allen Bauten im Keller meistens in der Nähe der Wasseruhr, bei Neubauten oft auch in der Wohnung vorhanden. Mieter und Hausmeister sollten daher wissen, wo sich die Absperrorgane befinden. Bei diesen Schäden kann auch die Feuerwehr nicht mehr tun.

Ausgelaufenes Wasser kann vom Fußboden mit Müllschaufel, Scheuerlappen und Eimer aufgenommen werden. Pumpen der Feuerwehr können erst eingesetzt werden, wenn größere Wassermengen ausgelaufen sind, die einige Zentimeter hoch stehen und wichtige Güter gefährdet sind. Wegen der Brandgefahr sollten eingefrorene Wasserrohre nicht mit offener Flamme aufgetaut werden, sondern mit heißen Lappen. Vor dem Auftauen einer jeden Leitung ist der Zulauf abzusperren.

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Glatteis

In den vergangenen zwei Jahren ist es in Berlin mehrmals durch Regen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu überfrierender Nässe und somit zu extremen Glatteis gekommen. Die unvorbereitete Bevölkerung verursachte in wenigen Stunden eine Einsatzaufkommen, dass bei normaler Witterung erst innerhalb einiger Tage erreicht wird.

Es war vor allem eine starke Häufung von Verkehrsunfällen und von verletzten Personen durch Stürze zu verzeichnen.

Bitte verwenden Sie geeignetes Schuhwerk und nehmen Sie bei Glätte die Hände aus den Jacken- bzw. Manteltaschen, lassen Sie Ihren Aktenkoffer für einen Tag im Büro oder zuhause, so haben Sie die Hände frei um sich bei einem Sturz abstützen zu können. Meiden Sie ungestreute, ungeräumte oder abschüssige Gehwege oder Straßen. Verzichten Sie auf Ihr Auto. Nutzen Sie nach Möglichkeit öffentliche Verkehrsmittel.

Bitte denken Sie daran, auch für die Feuerwehr herrscht Glatteis , sodass sich die Fahrzeiten zu den Unfallstellen und anschließend in die Krankenhäuser vervielfachen.

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Betreten von Eisflächen

Die Feuerwehr warnt dringend davor, Eisflächen auf Gewässern nicht vor der Freigabe durch die zuständigen Behörden zu betreten.

Zugefrorene Seen, Flussläufe, Kanäle und Teiche dürfen auch dann nicht betreten werden, wenn nach der Freigabe von zugefrorenen Gewässern die Temperaturen über mehrere Tage nur wenige Grad Celsius unter dem Gefrierpunkt liegen.

Ist eine Person im Eis eingebrochen, ist sofort die Feuerwehr über den Notruf 122 zu alarmieren. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr sollte mit den an den Ufern der Gewässer vorhandenen Eisrettungsgeräten oder anderen als geeignet erscheinenden Mitteln (Seile, Leitern usw.) versucht werden, zu helfen.

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Freihalten der Hydranten von Eis und Schnee

Die Feuerwehr stellt bei Einsätzen im Winter immer wieder fest, dass ein großer Teil, der für die Entnahme von Löschwasser benötigten Hydranten, vereist und oft mit Schnee bedeckt sind.

Hydranten liegen meist auf Gehwegen in Fahrbahnnähe und werden beim Schneeräumen nicht nur übersehen, sondern oft noch bis zu 1 m hoch mit Eis und Schnee zugedeckt. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt bildet der tauende und wieder gefrierende Schnee einen dicken Eispanzer und macht der Feuerwehr die Löschwasserentnahme fast unmöglich. Eine hierdurch verzögerte Brandbekämpfung kann u.U. Menschenleben kosten und hohe Sachschäden verursachen.

Hauseigentümer, Hausverwaltungen und Hausmeister möchten wir daher daran erinnern, unbedingt die Hydranten für die Feuerwehr von Eis und Schnee freizuhalten. Dies ist übrigens im Straßenreinigungsgesetz auch so vorgeschrieben.

Eventuell kann der Geschädigte Schadenersatz gegenüber dem zur Räumung Verpflichteten geltend machen.

Hydranten werden durch 25 cm x 20 cm große weiße Schilder mit rotem Rand kenntlich gemacht. Hinter dem "H" für Hydrant ist der Wasserrohrdurchmesser (in Millimetern) und darunter die Entfernung des Hydranten vom Hydrantenhinweisschild (in Metern) angegeben.

Hydrantenschild

Hier ist ein Hinweisschild für einen Hydranten abgebildet.

Der Hydrant befindet sich 3,5 m vor dem Schild und 4,5 m nach rechts.

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Eiszapfen

Eiszapfen

Eiszapfen, die von Gebäuden auf Gehsteige zu stürzen drohen, stellen zwar eine Gefahr dar, machen aber nicht immer den Einsatz der Feuerwehr erforderlich. Hauswarte und auch Mieter können von einem Balkon, einem Wohnungsfenster oder einer Dachluke aus zum Beispiel mit einem Besenstiel erreichbare Eiszapfen abstoßen. Es darf aber nicht vergessen werden, währenddessen den Gehweg von einer anderen Person absperren zu lassen. Die Eiszapfen sollten abgestoßen werden, bevor sie eine gefährliche Größe erreicht haben.

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Schneewehen auf Dächern

Auch Schneewehen, die von Dächern auf stark benutzte Fußgängerbereiche zu stürzen drohen, erfordern nicht immer den Einsatz der Feuerwehr. Hauswarte und Mieter sollten bei der Beseitigung der Schneewehen genauso vorgehen wie beim Abstoßen der Eiszapfen. Erst wenn mit Eigenmitteln nichts erreicht werden kann, sollte die Feuerwehr gerufen werden.

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Gullis

Bei einsetzendem Tauwetter kann das Schmelzwasser von Höfen, Parkplätzen usw. oft nicht abfließen, weil die Gullis eingefroren sind. Die Folge davon ist, dass das Schmelzwasser in nahegelegene Kellerräume läuft und dort Schäden verursacht. Um das zu vermeiden, sollten auch die Gullis auf Höfen, Parkplätzen o.ä. rechtzeitig freigelegt und aufgetaut werden.

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